KERN bringt Einblasdämmung mit dem Einblasschlauch in ein vorbereitetes Dachgefache ein

Einblasdämmung · Dach, Wand & Decke

Einblasdämmung.
Wärme bleibt im Haus.

Zieht es, heizt sich der Dachraum stark auf oder sind Hohlräume ungleichmäßig gedämmt? Einblasdämmung füllt auch unregelmäßige Hohlräume mit wenigen Fugen. Wir prüfen, ob der Aufbau geeignet ist und welcher Dämmstoff passt.

Hohlräume vollständig nutzen.
Wärmeverluste gezielt senken.

Eine Einblasmaschine lockert den Dämmstoff auf und transportiert ihn mit Luft durch einen Schlauch zum Bauteil. Dort wird er in der vorgeschriebenen Dichte verteilt.

Lose Fasern füllen die Hohlräume zwischen den Balken – die sogenannten Gefache – und umschließen Leitungen. Die fugenarme Dämmschicht reduziert Wärmeverluste und unterstützt ein angenehmeres Raumklima – ohne viele zugeschnittene Plattenstücke.

Dafür muss der Hohlraum trocken, geeignet und an den richtigen Stellen luftdicht sein. Auch die vorgeschriebene Dämmstoffmenge je Hohlraum muss stimmen. Diese Punkte prüfen und dokumentieren wir.

Vollständig mit Einblasdämmstoff gefülltes Gefach in einer Holzständerwand
Ein vollständig gefülltes Gefach macht die Ausführung sichtbar.

Ein Ablauf.
Vier kontrollierte Schritte.

Was später verdeckt ist, muss während der Verarbeitung stimmen.

  1. 01

    Bauteil prüfen

    Aufbau, Feuchte, Luftdichtheit und Eignung des Hohlraums werden vorab geklärt.

  2. 02

    Gefach vorbereiten

    Alle Begrenzungen und Durchdringungen müssen druckfest und dauerhaft geschlossen sein.

  3. 03

    Dämmstoff einblasen

    Der Luftstrom verteilt die Fasern im Hohlraum. Wir halten dabei die vom Hersteller vorgeschriebene Dichte ein.

  4. 04

    Qualität sichern

    Materialmenge, Füllung und Einblasöffnungen werden kontrolliert und sauber dokumentiert.

Mehr Wirkung.
Weniger Lücken.

Angenehmer wohnen

Ein abgestimmter Aufbau reduziert Wärmeverluste; wärmespeichernde Dämmstoffe können sommerliche Hitze verzögern.

Den Bestand sinnvoll nutzen

Geeignete Hohlräume werden auch bei unregelmäßiger Geometrie gefüllt. Zugänglichkeit und Aufbau entscheiden über die Eignung.

Die beste Lösung ist die, die zum Bauteil passt.

Herstellerabbildung von loser STEICOzell Holzfaser-EinblasdämmungHF
HerstellerabbildungSTEICOzell
Nachwachsend · wärmespeichernd

Holzfaser

Lose Holzfasern werden in Dach-, Wand- oder Deckengefache eingeblasen. Ihre hohe Wärmespeicherfähigkeit unterstützt besonders den sommerlichen Hitzeschutz; zugleich ist der Aufbau diffusionsoffen planbar.

Materialeigenschaften

guter sommerlicher Hitzeschutz

feuchtepuffernde Materialeigenschaften

aus nachwachsendem Rohstoff

Herstellerabbildung von URSA PUREFLOC Mineralwolle-EinblasdämmungMW
HerstellerabbildungURSA PUREFLOC
Nichtbrennbar · leicht

Mineralwolle

Einblasbare Glas- oder Steinwolle eignet sich dort, wo Wärmeschutz, Schallschutz und besonders der Brandschutz wichtig sind. Je nach Produkt sind Baustoffklassen bis A1 möglich.

Materialeigenschaften

sehr guter Brandschutz

gute Wärme- und Schalldämmung

für Neubau und Sanierung

Herstellerabbildung loser ISOCELL ZellulosefasernZE
HerstellerabbildungISOCELL Zellulose
Recyclingbasiert · anpassungsfähig

Zellulose

Aus aufbereitetem Zeitungspapier entstehen Fasern, die sich im Gefach ineinander verzahnen. Zellulose verbindet guten winterlichen Wärmeschutz mit hohem sommerlichem Komfort und kann Feuchtigkeit puffern.

Materialeigenschaften

hoher Recyclinganteil

gute Anpassung an Geometrien

Wärme-, Hitze- und Schallschutz

Herstellerabbildung von aufbereitetem ISO-STROH EinblasdämmstoffST
HerstellerabbildungISO-STROH
Regional · kreislauffähig

Stroh

Mechanisch aufbereitetes Weizenstroh kann in zugelassenen Systemen als Einblasdämmstoff eingesetzt werden. Seine hohe Einbaudichte bringt viel Wärmespeichermasse in Dach, Wand oder Decke.

Materialeigenschaften

regional verfügbarer Rohstoff

keine synthetische Faser

hohe Rohdichte und Speicherfähigkeit

Gezeigt sind konkrete Produktbeispiele und Abbildungen der jeweiligen Hersteller; die Produktnamen führen direkt zur Herstellerinformation. Die Auswahl des tatsächlich eingesetzten Systems erfolgt projektbezogen nach Zulassung, Bauteilaufbau und gewünschtem Schutzziel.

Welcher Dämmstoff
wo besonders stark ist.

Es gibt keinen pauschalen Sieger. Der richtige Dämmstoff ergibt sich aus Bauteil, Schutzziel und gewünschter Materialqualität.

DämmstoffBesondere StärkeWichtige EigenschaftenBesonders passend
HolzfaserSommerlicher HitzeschutzHohe Wärmespeicherfähigkeit und feuchtepuffernde Eigenschaften.Dach und Wand, wenn Wohnkomfort und ein nachwachsender Rohstoff im Mittelpunkt stehen.
MineralwolleBrandschutzJe nach Produkt nichtbrennbar bis Baustoffklasse A1; zugleich gute Wärme- und Schalldämmung.Konstruktionen mit erhöhten Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz.
ZelluloseVielseitige BestandssanierungAnpassungsfähig, recyclingbasiert und leistungsfähig bei Wärme-, Hitze- und Schallschutz.Unregelmäßige Gefache in Dach, Wand und Decke sowie große Dämmvolumen.
StrohRegionalität & KreislauffähigkeitHohe Einbaudichte und Speichermasse aus einem regional verfügbaren, nachwachsenden Rohstoff.Ökologisch ausgerichtete Aufbauten mit passender Produktzulassung und Systemplanung.

Die Angaben zeigen typische Tendenzen. Verbindlich sind immer die Kennwerte, Zulassung und Einbaudichte des konkret gewählten Produkts sowie der geprüfte Gesamtaufbau.

Welcher Dämmstoff passt zu Ihrem Gebäude?

Sie möchten Ihr Zuhause besser dämmen und sind noch unsicher, was möglich ist? Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Gebäude. Johannes Kern meldet sich persönlich bei Ihnen.

Projektanfrage starten

Johannes Kern antwortet persönlich – in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.

Unverbindliche Anfrage · Fotos und Pläne freiwillig

Wo Einblasen
seine Stärke zeigt.

Dachschrägen und KehlbalkenlagenHolzrahmenwände und InstallationsebenenOberste GeschossdeckenDecken- und BodengefacheSchwer zugängliche HohlräumeNeubau und energetische Sanierung

Nicht einfach dämmen.
Richtig abstimmen.

Am vorhandenen Bauteil klären wir, welcher Hohlraum gefüllt werden kann und welche Anschlüsse vorbereitet werden müssen. Daraus ergibt sich die Materialwahl.

WärmeschutzHitzeschutzBrandschutzFeuchteSchallÖkologie

Wir erklären die Varianten verständlich, planen die Anschlüsse und dokumentieren die fachgerechte Verarbeitung.

Hohlraum, Feuchte, Material.
Vorher richtig prüfen.

Wann eignet sich Einblasdämmung im Altbau, welche Bauteile müssen vorher geprüft werden und warum entscheidet das Gefach über das Ergebnis?

Einblasdämmung im Altbau verstehen Holzfaser bei der Dachsanierung einordnen